Was haben Altweiber-Sommer und weise Frauen gemeinsam?

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Nun neigt sich der Altweibersommer doch dem Ende zu, der uns diesen Oktober einen wunderschönen Herbst geschenkt hat.

Übrigens hat der Begriff “Altweiber-Sommer” nichts mit Alten Weibern zu tun. Er geht zurück auf das altdeutsche Wort “Weiben”, was soviel wie das Knüpfen von Spinnweben bedeutet und auf das Wort “wibern”, was so viel wie “weben” heißt.

Durch unterschiedliche Temperaturen am Boden und in der Luft in klaren Nächtensetzen sich kleine Tautropfen an den Spinnweben fest, die dann in der tief stehenden Morgensonne glitzern. Oft trägt auch der Herbstwind die feinen Spinnweben, die er gelöst hat, durch die Luft.
Eine Verbindung zu den “Alten Weibern” besteht dennoch, wenn man an die feinen Silberfäden denkt, die das lange Haar einer alten und weisen Frau durchziehen. Die fliegenden Spinnfäden symbolisieren diese Silberhaare, die sich beim Bürsten lösen. Der Herbst ist eine Zeit, in der man sich auf die Ratschläge weiser Frauen besinnen könnte und diese nicht nur einfach als “alt” und “überholt” abzutun. Achte darauf, wer die in diesen Tagen Ratschläge erteilt und überdenke sie einfach mal in Ruhe.

Jede Jahreszeit bringt ihre eigene Energie und Dynamik mit sich. Der Herbst mit seinem reichen Erntesegen neigt sich jetzt dem Ende und wir gehen langsam in die “stade Zeit” über. Auch sie hat ihre eigenen Qualitäten. Der Übergang wird durch die Silberfäden symbolisiert.

Spinnennetz 2

 

 

 

 

 

 

 

Die Schönheit der glitzernden Netze hat schon immer Legenden und Sagen genährt. So sollen diese sogar von Elfen und Feenwesen geschaffen werden. In der nordischen Mythologie sollen Göttinnen für jeden Menschen einen Schicksalsfaden spinnen, bis zu seinem Tode.

Ich wünsche euch einen goldene Restherbst

Alexandra Rudmann – leben, wie ich es mag!

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